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 Betreff des Beitrags: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Sa 26 Sep, 2009 23:50 
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Registriert: Mo 21 Sep, 2009 11:25
Beiträge: 7
Der öffentliche Raum in Buchholz, vor allem Straßenlaternen und Verteilerkästen, ist zur Zeit geradezu übersät mit allen möglichen Aufklebern der autonomen Antifa-Bewegung. Das betrifft nicht nur die Innenstadt, sondern auch entlegene Wohnstraßen in den Stadtteilen wie z.B. den Falkenweg in Holm-Seppensen. In einem geradezu unbändigen Klebewahn wird alles mit Aufklebern wie "Deutschland wegbassen", "Game Over, Krauts" oder "Hier wurde faschistische Propaganda überklebt" versehen, auch Aufkleber der Piratenpartei oder Wahlplakate von FDP, CDU und SPD.

Ich hoffe, daß jedem in der Jugendarbeit Tätigen in Buchholz klar ist, dass die Bekämpfung der nationalsozialistischen Weltanschauung nicht eine Zusammenarbeit mit der / eine Unterstützung der Antifa-Bewegung rechtfertigt, etwa nach dem Motto "der Feind meines Feindes ist mein Freund". Die Antifa-Bewegung ist stramm kommunistisch-anarchistisch und zutiefst antidemokratisch; sie ist gegen das Grundgesetz und die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet und taucht deshalb regelmäßig im Verfassungsschutzbericht auf. Die Antifa-Bewegung benutzt den Kampf gegen den Nationalsozialismus als Vehikel, um letztlich alle Menschen zur Unterstützung ihrer linksextremistischen Weltanschauung / Agenda zu zwingen unter der Drohung, sie andernfalls als Nazis zu bezeichnen.

sudowskij


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 Betreff des Beitrags: Aufkleber von extremistischen Gruppierungen
BeitragVerfasst: Mo 28 Sep, 2009 10:13 
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Registriert: Mo 28 Sep, 2009 10:01
Beiträge: 3
Wohnort: Buchholz
Die Jugendarbeit der Stadt Buchholz fördert oder duldet keinerlei verfassungsfeindlichen Aktionen extremistischer Gruppierungen. Wie Sie auf die Idee kommen, die Buchholzer Jugendarbeit würde solche Aktionen unterstützen, ist mir rätselhaft. Eine Nachfrage im Rathaus hätte hier schnell Klärung geschaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Blohm

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Olaf Blohm
Stadtjugendpflege Buchholz i.d.N.
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21244 Buchholz
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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Fr 07 Mai, 2010 14:06 
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Registriert: Fr 07 Mai, 2010 13:57
Beiträge: 2
Ohne mit den Leuten zu sprechen oder sie kennenzulernen, kann man die Antifa Szene aus Buchholz nicht pauschalisierend als antidemokratisch oder kommunistisch bezeichnen. Man kann genauso wenig den Antifas die Kommunikation verweigern wie den Rechtsradikalen, ein gesellschaftlicher Diskurs muss mit beiden Ebenen stattfinden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Fr 07 Mai, 2010 20:00 
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Registriert: Do 06 Mär, 2008 11:30
Beiträge: 59
Wohnort: Buchholz(Nordheide)
Moin,

Recht hat er schon,so beobachtet man bei Jugendlichen eher die Tendenz des Linksextremismus.

Wenn man nur sagen würde:,,Alle Ausländer aus Buchholz ausweisen",so gilt man schon als Rechter.

Ich wäre für eine Ausweisung.

Die Jugendpflege in Buchholz,bzw. das Jugendzentrum ist eher eine Anlaufstelle für Linke(deren Ausländeranteil ist zu hoch!).

Wie kann man Ausländer in Buchholz auch in den deutschen Vereinen integrieren?

Oder herscht dort das Motto:,,Bloß nicht mit uns";,,Wir sind Türken..."?

So sollten sich Ausländer,wenn diese ein paar Jahre in meinem Land leben,gefälligst integrieren in die Gemeinschaft.

Sonst lieber Ausweisen aus meinem Heimatort.


Gruß

Thal

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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Mo 10 Mai, 2010 10:49 
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Administrator

Registriert: Do 14 Feb, 2008 11:39
Beiträge: 47
Hallo Thal,

wo gewinnen Sie Ihre neuesten Erkenntnisse über die politischen Einstellungen (Buchholzer) Jugendlicher? Aus soziologischen Mikrostudien? Repräsentativen Umfragen? Oder mal eben so schlanker Hand aus dem Bauch heraus? Jedenfalls bemerkenswert, mit welcher Chuzpe Sie hier ungeprüft Behauptungen ins Forum setzen. Und was soll eigentlich diese Aussage bedeuten: “Wenn man nur sagen würde:,,Alle Ausländer aus Buchholz ausweisen",so gilt man schon als Rechter.” Als was denn sonst?

Wir können hier gerne über Integration, Migration dessen Folgen und Konsequenzen diskutieren. Aber sachlich, dem komplexen Thema angemessen – und nicht diskriminierend. Bitte halten Sie sich künftig an die Forums-Regeln.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Helms


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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Mo 10 Mai, 2010 11:58 
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Registriert: Mo 28 Sep, 2009 10:01
Beiträge: 3
Wohnort: Buchholz
Zitat:
"Wenn man nur sagen würde:,,Alle Ausländer aus Buchholz ausweisen",so gilt man schon als Rechter.
Ich wäre für eine Ausweisung."
"Die Jugendpflege in Buchholz,bzw. das Jugendzentrum ist eher eine Anlaufstelle für Linke(deren Ausländeranteil ist zu hoch!)."

Hallo Thal,
wenn Sie möchten, dass alle Ausländer aus Buchholz ausgewiesen werden, denken Sie definitiv verfassungsfeindlich. Alle Menschen, die hier leben, tun dies auf einer verfassungsrechtlichen Grundlage. Sie scheinen diese nicht akzeptieren zu wollen.
Ihre Aussage, dass die Jugendpflege bzw. das Jugendzentrum eine Anlaufstelle für Linke ist, zeugt von der totalen Unkenntnis der Gegebenheiten in jeder Hinsicht.
In ein Buchholz, wie Sie es sich wünschen, kann sich kein Demokrat integrieren. Ihr Beitrag ist ein abschreckendes Beispiel für die gefährliche Mischung aus Intoleranz, Unwissenheit und diffuser Angst vor allem, was anders ist.

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Olaf Blohm
Stadtjugendpflege Buchholz i.d.N.
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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Mo 10 Mai, 2010 14:11 
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Registriert: Do 06 Mär, 2008 14:28
Beiträge: 11
Wohnort: Buchholz
Sehr geehrter Herr Helms,
sehr geehrter Herr Blohm,

Ihre Stellungnahmen zu den Äußerungen von Thal hinsichtlich seiner Ausländerbehandlung in Buchholz finde ich ausgezeichnet und unbedingt notwendig.

Behalten Sie diesen Herren bitte im Auge und verbannen Sie ihn bei nächster Gelegenheit aus dem Forum.

Mit freundlichem Gruß
Jan Müller

_________________
Mit freundlichem Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Mo 10 Mai, 2010 17:58 
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Registriert: Do 06 Mär, 2008 11:30
Beiträge: 59
Wohnort: Buchholz(Nordheide)
Moin,

was ist gegen eine Integration von Ausländern(oder hier Migranten) in die deutsche Gemeinschaft auszusetzen?

Die Ignoranz liegt eher auch bei uns Deutschen.

So sieht man in Vereinen(Schützenverein,EIB,Buchholz 08,etc.)doch eine Unterpräsentation der Migranten(oder Ausländer).

Im Jugendzentrum werden eher Linke Tendenzen toleriert.

Aber meine Meinung bleibt natürlich,bestehen.

Wer sich nicht integriert,der gehört ausgewiesen.

Man muss immer bedenken,das eine Abschottung,gleichzeitig bedeutet,das man eine weitere Gemeinschaft in der Gemeinschaft provoziert.

Die Demokratie finde ich gut,außer das man doch eher Befürworter der Direkten-Demokratie ist(Bürgerentscheide,Bürgerbegehren,Direkt-Wahl des Bundespräsidenten).


Gruß

Thal

PS:Juwmueller Andersdenkende verleumdest du?

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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Mo 10 Mai, 2010 20:11 
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Registriert: Mo 28 Sep, 2009 10:01
Beiträge: 3
Wohnort: Buchholz
thal1982 hat geschrieben:

Aber meine Meinung bleibt natürlich,bestehen.

Wer sich nicht integriert,der gehört ausgewiesen.



Hallo Thal,

einmal konkret, was bedeutet "sich nicht integrieren".
- die Landessprache nicht lernen zu wollen - da würde ja noch ein gewisser Konsens herrschen (schon dass würde aber für die meisten auf Ibiza und Mallorca wohnhaften Deutschen die Ausweisung bedeuten). In allen europäischen Ländern gibt es deutsche Schulen in deutscher Sprache, auch hier gibt es selbstverständlich englischsprachige Schulen. Schulen, die auf arabisch unterrichten scheinen aber undenkbar, obwohl über 1 Millarde Menschen arabisch sprechen.

- Kriminalität: die Kriminalstatistik von 2008 zeigt mit 18,9 % einen relativ hohen Anteil an ausländischen Tatverdächtigen gemessen an den in Deutschland lebenden Nicht-Deutschen (ca. 9%). Von diesen Nicht-Deutschen sind aber 80% EU-Bewohner, also Italiener, Franzosen, Engländer usw. und nicht, wie häufig angenommen jene mit dunklerer Hautfarbe. Dann wollen wir die EU-Mitglieder mal ausweisen und die deutschen Schranken an den Grenzen inklusive Zäunen wieder errichten.

- sie nehmen Jobs weg: stimmt nicht. Bevor ein Job einem nicht-europäischen Ausländer angeboten werden darf, muss vorher nachgewiesen sein, dass sich kein Europäer darauf bewirbt, der die nötige Qualifikation besitzt. Ohne die ausländischen Arbeitnehmer wäre das Wirtschaftwunder nicht möglich gewesen.

Abgrenzung durch Kleidung oder Symbole - dies ist das gute Recht eines jeden hier lebenden Menschen. Wir haben Religionsfreiheit und auch die freie Wahl der Kleidung.

Tatsächliche Nicht-Integration wäre demnach die vorsätzliche Missachtung der Grundwerte hier. Zentrales Element ist dabei die Menschenwürde, die Achtung jeder Person. Integration ist deswegen von beiden Seiten wichtig, denn Werte müssen auch vermittelt werden. Es gibt den (un-)schönen Satz: Das Schlafen unter Brücken ist für alle verboten, für den Penner und den Millionär. Nur ist einer der beiden nicht darauf angewiesen. Integration ist ein wichtiges Element, um sich auch in einer Gesellschaft bewegen zu können. Es muss aber auch entsprechende Chancen zur Integration geben. ( Kleines Beispiel von einer Jugendmannschaft, die ich trainiere: Ein Junge dort kommt aus einer Familie, die Hartz IV bezieht. Er benötigt drindend neue Sportschuhe, da seine zu klein sind und er Schmerzen beim Sport hat. Bewilligung aussichtslos. Gleiche Chancen nenne ich das nicht.

Zum linken Jugendzentrum: Das Jugendzentrum tätigt keine parteipolitischen Aussagen. Wenn Würde, Respekt und Achtung für Sie linkspolitisch ist, dann hoffe ich, dass Sie es auch sind. Die Nutzergruppen im Jugendzentrum sind vielfältig. Natürlich finden sich dort auch Kinder und Jugendliche mit einem traumatisierten Hintergrund oder aus schwierigen Familienverhältnissen. Das Jugendzentrum ist aufgrund seiner pädagogischen Ausrichtung aber auch für diese Kinder da. Sie benötigen häufig mehr Zuwendung und Betreuung. Wer nicht nach Hause will als Kind, weil keiner auf ihn wartet oder weil es nur Streit und Gewalt gibt, der sucht die Geborgenheit woanders und versucht dort auch die Konflikte zu verarbeiten. Wer nie mit Respekt und Achtung behandelt wird, kann auch nicht wissen, was das ist. Er muss es lernen. Wir können dazu beitragen, indem wir jeder Person mit Respekt gegenübertreten. Das heißt nicht, immer gleicher Meinung zu sein.
Es macht einen großen Unterschied, ob ich das Verhalten kritisiere oder "Ausländer raus" rufe. Das Verhalten kann ein Mensch ändern, seinen Ausländerstatus nicht.

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Olaf Blohm
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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Do 19 Aug, 2010 11:22 
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Registriert: Mo 21 Sep, 2009 11:25
Beiträge: 7
Anubis hat geschrieben:
Ohne mit den Leuten zu sprechen oder sie kennenzulernen, kann man die Antifa Szene aus Buchholz nicht pauschalisierend als antidemokratisch oder kommunistisch bezeichnen. Man kann genauso wenig den Antifas die Kommunikation verweigern wie den Rechtsradikalen, ein gesellschaftlicher Diskurs muss mit beiden Ebenen stattfinden.


Wer meint, daß ich die Antifa-Szene hier unzutreffend oder unfair charakterisiert habe, den möchte ich dazu einladen, die vorauseilende Versteheritis mal beiseite zu legen und sich inhaltlich mit den Buchholzer Antifa-Aufklebern und ihrem Hintergrund zu befassen:

„Still not loving police – antifa.de“
Dieser Aufkleber war in der Nähe des Kabenhofs zu sehen und verwundert auch nicht weiter, denn einschlägige Antifa-Websites wie de.dissent.org.uk offenbaren ein „besonderes Verhältnis“ der lokalen Antifa-Leute zum Buchholzer BüNaBe, Herrn Kaulbarsch, wegen staatsschutzlicher Ermittlungen gegen Kattenberg-Schüler im Sommer 2007 (der dortige Artikel über Herrn Kaulbarsch stammt offenbar von indymedia).
Darüber existieren zahlreiche andere Aufkleber, die zu Gewalt und Widerstand gegen Polizisten aufrufen oder das Akronym ACAB zeigen. Dieses Akronym steht für „All Cops Are Bastards“, stellt also eine Globalbeleidigung der Polizei dar und ist nach einem Urteil des OLG Stuttgart als persönliche Äußerung gegenüber Polizisten strafbar. Die Antifa hat es aus der Punkerszene übernommen und längst inkorporiert. In einschlägigen Antifa-Webshops kann man Kleidung und andere Gegenstände mit ACAB-Beschriftung (als „Acht Cola Acht Bier“ transkribiert, um möglichen Anzeigen zu entgehen) bestellen, und es gab mal eine in der Türkei oder auf den Seychellen gehostete Website acabantifa.com, die die Verankerung dieses Akronyms in der Antifa-Szene belegt.
Eine Schmiererei „Nie wieder Deutschland - ACAB“ auf einem Buchholzer Trafo-Kasten zeigt ebenfalls die Verankerung dieses Akronyms in der Antifa-Szene.

„F*** off Speciesists, Racists, Homophobists, Sexists...“ mit einer knorrigen alten Frau mit gestrecktem Mittelfinger
Ein an zahlreichen Stellen in Buchholz zu findender Aufkleber, der mit seinem „elaborierten Code“ einen umfassenden Einblick in das Antifa-Herz gewährt...
Zunächst einmal fällt auf, daß nicht einfach bestimmte Haltungen und Weltanschauungen kritisiert oder bekämpft werden, sondern Anhänger derselben – also Menschen – auf unterstem Niveau beleidigt und entehrt werden.
Zum anderen sollen alle Menschen, die nicht den Hyperegalitarismus der Antifa teilen, mit zum Teil rational nicht mehr nachvollziehbar gedeuteten Kampfbegriffen geächtet werden:
Speciesists – Mit diesem Kampfbegriff aus der veganen Antifa-/AntiSpe-Szene sollen alle Menschen geächtet werden, die einer Amöbe, einem Stör, einem Krokodil oder einem Rind die „demokratische Teilhabe an unserer Gesellschaft“ verweigern und es insbesondere noch wagen, Nahrung tierischen Ursprungs zu sich zu nehmen. Der Wahlspruch der veganen Antifa lautet übrigens: „Feuer und Flamme jeder Metzgerei – Arbeitsamt statt Tierquälerei!“
Anti-Speziesismus ist die Weltsicht, daß alle biologischen Arten dieser Welt in allen Belangen unterschiedslos gleich zu behandeln sind, also eine Amöbe gleiche Rechte wie ein Mensch hat oder es diskriminierend wäre, wenn man bei einer Katastrophe ein Kind grundsätzlich eher rettet als z.B. einen Frosch.
Racists – gerade die „Artenvielfalt der Rassismen“ ist bei der Antifa geradezu inflationär gewachsen und hat mit dem eigentlichen Rassismus vielfach gar nichts mehr zu tun: Da gibt es plötzlich „Kulturrassismus“, „strukturellen Rassismus“, usw. usw.
Homophobists – damit sind vor allem bibeltreue Christen gemeint und alle, die sich gegen die von bestimmten Verbänden eifrigst betriebene Umdeutung des Ehe-Begriffs wehren.
Sexists – sind letztlich alle, die nicht bereit sind, die ganzheitlichen biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau zu leugnen, und die sich gegen die gängige Abtreibungspraxis aussprechen. Wie die Antifa hier reagiert, durfte meine Frau als Teilnehmerin des Marsches „1000 Kreuze für das Leben“ in Berlin persönlich erfahren. Von daher ist es absolut verlogen, von Antifa-Kritikern Gesprächsbereitschaft einzufordern, wenn die Antifa-Leute selbst nicht einmal minimale Anzeichen für selbige und für den Respekt Andersdenkenden gegenüber zeigen.

„Eat Fascists, not animals – Universelles Leben angreifen" (Antifa Tübingen, vegane Antifa-/AntiSpe-Szene)
Mit „Eat Fascists, not animals“ ist eindeutig eine rote Grenzlinie überschritten worden: Die Gegnerschaft zu einer Ideologie, so daneben sie auch sein mag und so daneben sich ihre Sympatisanten auch verhalten mögen, kann niemals ein Grund sein, ihren Anhängern Menschenwürde und Lebensrecht abzusprechen, indem man sie zu Freiwild erklärt. Damit ist Antifa um keinen Deut besser als Fa. Es sei an Art. 1 GG erinnert: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Immer. Nicht nur bei passender politisch-weltanschaulicher Gesinnung. Wir sind weder bei Adolf noch in Nordkorea.
„Universelles Leben“ ist übrigens eine religiöse Gruppierung um Gabriele Wittek, die sich als „Urchristen“ bezeichnet und in den letzten Jahren häufiger großformatige Werbung in den HVV-Schnellbahnstationen schalten ließ in der Art „Was Augen hat, essen Urchristen nicht“. Die nicht antifa-gemäße Besetzung des Vegan-Themas durch „Universelles Leben“, verbunden mit dem Antifa-Haß auf alle transzendente Weltanschauungen, dürfte die Ursache für den Slogen „Universelles Leben angreifen“ sein.

„Deutschland wegbassen“ – mit abgebildeter Lautsprecherboxen-Wand
„Gib Deutschland eine Bombe – Deutsche Täter sind keine Opfer“
„Game over, Krauts!“
Ein abgrundtiefer Deutschland-Haß beseelt die Antifa-Bewegung. In jedem Bestreben, Deutschland Segen und Gutes zu wünschen oder Werte, Errungenschaften und gelungene Konzepte unseres Staatswesens oder unserer Nation bewahren oder verteidigen zu wollen, meinen Antifa-Leute eine Vorstufe des Nationalsozialismus zu erkennen. Dahinter steckt aber als wirkliches Motiv die Ablehnung jeglicher Nationalstaatlichkeit, weil überschaubare Nationalstaaten mit funktionierendem Subsidiaritätsprinzip und tragfähiger Identifikation der Bürger mit ihrem Staat dem Ziel der Antifa, nämlich der Schaffung einer internationalistischen Einheitsgesellschaft mit entwurzelten Individuen, die wehrlos der Diktatur des internationalistischen Weltzentralkomitees ausgeliefert sind, entgegenstehen. Deswegen auch der Antifa-Slogan „No love for a nation“ während der Fußball-WM.
Überdies werden mit dem zweiten Aufkleber – unabhängig davon, daß Deutschland den 2.Weltkrieg begonnen hat und die entsprechenden Folgen zu tragen hatte – die Angehörigen und Nachfahren insbesondere der zivilen Kriegstoten von der Antifa verhöhnt.

„Ultra Sankt Pauli“ (USP)
Hierbei handelt es sich um linksextremistische Ultra-Fans, die bereits bei Krawallen rund um die Hamburger „Rote Flora“ einschlägigen Widerstand gegen polizeiliche Aktionen geleistet haben und dafür von anderen Gruppen der Antifa-Szene im Internet gefeiert werden. Der „Ultra“-Fanclub des FC St.Pauli ist eine feste Größe in der Antifa-Szene und eigentlich eine linksextremistische Organisation im Gewand eines Fußballfanclubs.
Die USP-Antifas führen nebenbei einen regelrechten Kleberkrieg gegen den HSV-Ultra-Fanclub CFHH (dessen Anhänger allerdings auch zahlreiche Verkehrsschilder in Buchholz bekleben) durch Überkleben, und zwar nicht nur mit USP-, sondern auch mit anderen Antifa-Aufklebern.

Zwei-Bilder-Comic (A-B) als Aufforderung zum Ladendiebstahl
Dieser Comic fordert eindeutig zum Ladendiebstahl auf. Dargestellt ist in „Vorher-Nachher“-Art ein Mann, der Dosen aus einem Supermarktregal entwendet.

„Make Capitalism History!“
Der Aufruf, den „Kapitalismus“ zur Vergangenheit zu machen, meint im Klartext die Beseitigung der freiheitlich-demokratischen und sozial-marktwirtschaftlichen Grund-ordnung des Grundgesetzes durch umstürzlerische Gewalt, was schon mal ganz „burner-mäßig“ mit dem Abfackeln von Autos normaler Bürger in Hamburg-Poppenbüttel beginnt. „Kapitalismus“ ist bei der Antifa ein Synonym für die FDGO und das „westliche System“, das auf Eigenverantwortung und Eigeninitiative der Bürger setzt.

„Wir sind in Form wie noch nie!“ - mit einer Figur, die einen „Autonomen“ darstellt
Eine unverhohlene Drohung gegen Menschen, die die Ansichten der Antifa nicht teilen.

„Hamburg 1936... Für den Kommunismus! - Antifaschistische Aktion“
„Kommunismus: Wenn schon, dann richtig - Antifa Saar: Mehr als nur gegen Nazis“
Diese Aufkleber beweisen, daß die eigentliche Agenda der Antifa die Etablierung eines kommunistischen Systems in Deutschland ist. Der Kommunismus wird als die wirkliche Lösung im Kampf gegen den Nationalsozialismus schmackhaft gemacht, so dient letzterer als Aufhänger dafür, um die eigentliche Agenda propagieren zu können.


Alle hier genannten Aufkleber sind mit schwerlöslichem Kleber, wie man ihn z.B. von Einzelhandels-Preisetiketten kennt, versehen. Die Herkunft der Aufkleber in Buchholz aus bundesweit verteilten lokalen Antifa-Gruppen und die Tatsache, daß systematisch das gesamte Buchholzer Stadtgebiet einschließlich der zentrumsfernen Ortsteile und der Gewerbegebiete mit Aufklebern überzogen wurde und wird und die Aufkleber in Zyklen von mehreren Wochen turnusmäßig ergänzt werden, beweisen, daß die Klebereien keine Einzelaktionen frustrierter, gesellschaftlich an den Rand gedrängter Jugendlicher sind, sondern zeigt die deutschlandweite Vernetzung und professionelle Organisation der in Buchholz aktiv klebenden Antifa-Truppe und macht inhaltlich die antidemokratische, gegen die FDGO und die sozial-marktwirtschaftliche Ordnung mit Privateigentum gerichtete Ausrichtung der Bewegung deutlich – das zum Argument, daß man das doch erst mit ihnen ausdiskutieren müsse, bevor man das beurteilen könne.

Vor einiger Zeit zog ein Antifa-Quartett (zwei Frauen, zwei Männer) durch die Buchholzer Innenstadt, eine der beiden jungen Frauen trug gut sichtbar das Logo der „Antifaschistischen Aktion“ auf ihrem Rücken. Etwa eine halbe Stunde später waren zahlreiche Laternenpfähle und andere Orte um einen oder zwei Aufkleber reicher. In manchen Buchholzer Straßenzügen findet man im öffentlichen Raum schon mehr Antifa-Aufkleber als z.B. in ganz Hamburg-Hamm und -Horn zusammengenommen. Die Aufkleberdichte wird stellenweise nur noch von gewissen brandenburgischen Städten übertroffen. Aber vielleicht hilft ja dagegen ab jetzt die neue Werbesatzung der Stadt, damit die Stadt die Aufkleber künftig genauso zügig unkenntlich macht wie jetzt die OBI- und McDonalds-Beschilderung an der Hamburger Straße und in Vaensen. :wink:

Die Zusammenarbeit von Stadt und Polizei anläßlich der NPD-Demo mit dieser Antifa, die verantwortlich für alle oben genannten Aufkleber ist, war nicht ein „Gebot der Stunde“, auch nicht einfach ein Patzer, sondern ein schwerer politischer Fehler. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Die Antifa im Kampf gegen den Nationalsozialismus als „Fünfte Kolonne“ engagieren zu wollen ist handfestes politisches Analphabetentum. Bestenfalls kann man es als politische Naivität werten – unter Umständen eine tödliche politische Naivität.

Ob die Antifa-Wölfe jetzt ein großes rituelles Empörungsgeheul veranstalten oder ob sie jetzt ganz viel demokratische Kreide schlucken, es bleibt dabei: die Antifa will eine komplett andere Republik; sie mißbraucht den Kampf gegen den Nationalsozialismus als legitimierende Maskerade für ihre eigentlichen Absichten, nämlich für die Errichtung eines totalitären internationalistischen neomarxistisch-kommunistisch geprägten Regimes zu kämpfen, unter welchem jeder Wettstreit und jedes offene Diskutieren von Ideen, Konzepten und Weltanschauungen sowie jede Art, das eigene Leben selbst in die Hand nehmen und Verantwortung dafür übernehmen zu wollen, unmöglich wäre. Dabei benutzt die Antifa jetzt geschickt den mit dem Ende des Ostblocks eingetretenen Verlust des Anschauungsbeispiels des „real existierenden Sozialismus“ vor der Haustür sowie die durch die wirtschaftliche Globalisierung hervorgerufenen Ängste, um den jahrzehntelang bewährten extremismuspolitischen Konsens, der die Bundesrepublik bis zur Jahrtausendwende gekennzeichnet hat, redefinieren und auflösen zu können und die „öffentliche Meinung“ auf ihre Seite ziehen zu können. Schon ergehen sich einige „Politikwissenschaftler“ darin, die Forderung nach einer ausgewogenen Extremismusbekämpfung (also das Vorgehen gegen Links-, Rechts- und islamischen Extremismus gleichermaßen) als „Rückfall in die Zeit des Kalten Krieges“ zu werten, was natürlich nicht sein dürfe. Dies zeigt, wie weit das politische Koordinatensystem in Deutschland bereits nach links verschoben worden ist. Die Stadt Buchholz sollte sich zu schade dafür sein, dieses Spielchen mitzuspielen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Do 26 Aug, 2010 12:32 
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Registriert: Sa 03 Apr, 2010 09:37
Beiträge: 26
Wohnort: Buchholz
Moin Thal, ich Qute mal ziwschen den Text, in rot.

thal1982 hat geschrieben:
Moin,

Recht hat er schon,so beobachtet man bei Jugendlichen eher die Tendenz des Linksextremismus.
Ich sehe den Hang der Antifa in Richtung Linksextremismus nicht so, dass mag evtl. auf einige zutreffen, aber alle in eine Schublade stecken finde ich grottig!

Wenn man nur sagen würde:,,Alle Ausländer aus Buchholz ausweisen",so gilt man schon als Rechter.

Ich wäre für eine Ausweisung.
Das erschüttert mich! Ich habe so meine Probleme mit solchen Äusserungen. Und genau genommen gibt es keine Ausländer. Wir sind nämlich alles Menschen.

Die Jugendpflege in Buchholz,bzw. das Jugendzentrum ist eher eine Anlaufstelle für Linke(deren Ausländeranteil ist zu hoch!).
Das ist eine ziemliche Unterstellung/ Behauptung, kannst du die belegen? Ich denke nicht.

Wie kann man Ausländer in Buchholz auch in den deutschen Vereinen integrieren?
In dem man einfach auf die ausländischen Mitmenschen zugeht und sie mal darauf anspricht, denn das ist ein Manko in unserer Gesellschaft. Nur mit solchen Aussagen wie deiner, die haltlos sind, kommt man definitiv nicht weiter.

Oder herscht dort das Motto:,,Bloß nicht mit uns";,,Wir sind Türken..."?
Frag doch mal nach, dann wird dein Gesicht sich aber verzerren.

So sollten sich Ausländer,wenn diese ein paar Jahre in meinem Land leben,gefälligst integrieren in die Gemeinschaft.
Die Möglichkeit das die von dir benannten "Ausländer" sich nicht integrieren finde ich absolut daneben. Schon mal daran gedacht das diese Menschen es eh schon schwer haben und sich ihnen oft die Möglichkeit der Integration nicht bietet?

Sonst lieber Ausweisen aus meinem Heimatort.
Das ist jetzt aber deutlich rechts von dir. Wenn du das so schreibst, dann könntest du doch auch gleich schreiben das du überhaupt keine fremenden Menschen in deinem Dunstkreis duldest.
Wir sind alles Menschen, dass bezone ich hier erneut, wir leben auf diesem Planeten, und der Mensch, der auch wirklich im 21ten Jahrhundert angekommen ist, der kennt keine Ländergrenzen, der kennt keinen Fremdenhass, für den sind alle Menschen gleich.

Gruß

Thal

Kopfschüttelnde Grüße, Uwe Schulze


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 Betreff des Beitrags: Integration zu schwer?
BeitragVerfasst: Do 26 Aug, 2010 16:43 
Offline

Registriert: Do 06 Mär, 2008 11:30
Beiträge: 59
Wohnort: Buchholz(Nordheide)
Moin,

ist die Integration zu schwer?

Die deutsche Sprache ist hier ein muss.

Das Erlernen der Sprache kann durch den Besuch der Stadtbücherei(Beispiel für Buchholz)erfolgen.

Denn dort gibt es die Möglichkeit der Ausleihe,ggf. des Anschauens der ,,Medien".

Auch das Radio ist zum Erlernen einer Sprache hilfreich.

Anpassung an unsere Sitten wäre das weitere Thema(Unhöfliche Wörter,bzw. Wörter die eine soziale Einschätzung der aussprechenden Person in die Kategorie:,,Gangster" zu stellen,natürlich zu vermeiden).

Ein Vereins-Beitritt zu einem Verein,da muss die Voraussetzung der deutschen Sprache schon gegeben sein.
Um sich verständlich zu machen(Kurdisch oder Türkisch versteht wohl nicht jeder).

Die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen-keine andere mehr.
Wer gegen Integration ist,der hat als Ausländer der länger hier bleiben möchte,schlechtere Karten sich zu integrieren(Arbeit,Familie,Gesellschaft,etc.).

Meine Meinung bleibt immer noch bestehen:,,Bei keinem Integrations-Willen ausweisen".


Gruß

Thal

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 Betreff des Beitrags: Re: Antifa-Klebewahn in Buchholz
BeitragVerfasst: Do 26 Aug, 2010 17:39 
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Registriert: Sa 03 Apr, 2010 09:37
Beiträge: 26
Wohnort: Buchholz
[....] ich denke mal das du es nichr begreifen willst was dir hier andere schreiben.....

EOT

Gruß, Uwe Schulze


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